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Frau mit Hut.

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Noch Fragen?

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Modalverben

Heute gehts im Unterricht ans Eingemachte: Modalverben. Über Modalverben habe ich diesen schlauen Satz gefunden:

Um sich innerhalb der deutschen Sprache bewegen und verständigen zu können, ist es ausschlaggebend, dass selbst Lerner im Anfangsstadium ihres Fremdsprachenunterrichts in der deutschen Sprache die Möglichkeit haben, Wünsche und Absichten richtig und verständlich zu formulieren. Modalverben werden in jeder Lebenssituation gebraucht, sei es beim Einkaufen, auf der Arbeit oder im Restaurant.

Ich werde erstmal mit können, müssen, möchten und dürfen anfangen, für den Anfang schon ganz ordentlich. Also: Los gehts! Ich kann schwimmen, ich muss schwimmen, ich möchte schwimmen, ich darf schwimmen.

“Die chinesischen Schüler haben ja vielleicht einen Stundenplan - dagegen war meine Zeit in der Oberstufe so anstrengend wie ein Wellnesswochenende.” —Erkenntnis des Tages.
Zhenjiang

Zhengdong Lu

Meine Schule, die Jiangsu Provincial Zhenjiang No. 1 High School

Ohne Worte.

Friseurbesuch

Jeden Tag ein Abenteuer, habe ich mir gedacht. Deswegen passte es ganz gut, dass meine Haare immer länger wurden und ich immer öfter dachte, demnächst könnte mal ja wieder zum Friseur.

Heute soll es passieren. Nach dem Unterricht also auf zur Zhengdong Lu, denn dort hatte ich neulich (während meiner ersten Erkundungstour durch Zhenjiang) einen Friseur entdeckt. Ich hatte mir extra noch ein paar Vokabeln zurechtgelegt (z. B. Koteletten, 两鬓胡须) um den Friseurbesuch einfacher zu gestalten.

Mit Friseuren ists ja immer so eine Sache. Klamotten kann man zurückgeben wenn sie nicht passen und beim Essen kann man etwas anderes bestellen - aber wenn man sich die Haare verhunzt, kann man die Frisur nicht einfach zurückgeben und sagen, ich hätte gerne eine andere. Aber gut. No risk, no fun.

Es ist schon ziemlich lustig in einem chinesischen Friseursalon zu sitzen, fast kein Wort zu verstehen und nur ab und zu mit einem “hao” anzumerken, dass bis jetzt noch alles gut ist. Gut vierzig Minuten dauert der ganze Spaß, anscheinend nutzt mein Friseur nicht so gerne Rasierer, dafür schnibbelt er sich fast die Finger wund. Der Mann ist ausgesprochen nett und redet die ganze Zeit auf Chinesisch auf mich ein, was ich mit einem freundlichen “Ich-habe-leider-überhaupt-keine-Ahnung-was-Du-gerade-sagst”-Gesicht beantworte. 

Gezahlt habe ich übrigens 25 Yuan (ungefähr 2,60 Euro). Keine Ahnung, warum man sich immer Sorgen macht, wenn man im Ausland zum Friseur geht. Denn warum sollten Chinesen nicht besser Haare scheiden können, als Deutsche? Falls einer von Euch mal in Zhenjiang sein sollte und zum Friseur muss, dann geht dahin wo ich heute war. Den Namen des Salons kenne ich leider nicht - zu viele Schriftzeichen auf einmal. Liegt aber direkt an der Zhengdong Lu, kann man nicht verfehlen.

Shanghai: 1990 vs. 2010

Zweimal der Blick auf Lujiazui in Shanghai. Das eine Foto wurde 1990 geschossen, das andere 2010. Heidewitzka!

[via]

UPDATE: Ich war gerade, rein aus Interesse, in einem Supermarkt hier in der Nähe - kein Salz. Auch der kleine Laden in meiner Schule hat kein Salz mehr, ein paar Schüler haben sich also schon eingedeckt. Verrückt. 
Wegen des möglichen Atomdesasters in Japan, fangen die Menschen im Osten Chinas wie wild damit an, Salz zu kaufen. Warum? Lest selbst:

An expert has refuted a rumor that iodized salt can help prevent people from suffering ailments that come from radiation exposure caused by Japan’s recent nuclear crisis, chinanews.com reports.
Xu Zhengqiang, director with the radioactivity monitoring center under the Ningbo environmental monitoring center, noted that the recent trend for many Chinese to buy salt in east China’s Zhejiang Province is absolutely unnecessary.
He believes that average iodine content is between 20-30 mg per kg of edible salt, and the quantity is too low to prevent radioactivity.
Xu said the most effective way against radioactivity is to take an iodine pill every day, which gives the body about 100 mg of iodine.
Current monitoring results show that China’s coastal provinces have not been affected by Japan’s nuclear crisis, and it is unnecessary for local residents to take pills at the present time.
Starting Tuesday, supermarkets in some cities saw a buying spree of salt as a rumor claimed that Japan’s nuke crisis would cause sea water pollution in China and the salt produced with such water will not be suitable for cooking.

Ich werde nachher mal in einen Supermarkt hier gehen und nachschauen, wieviel Salz die noch haben. 
(via)

UPDATE: Ich war gerade, rein aus Interesse, in einem Supermarkt hier in der Nähe - kein Salz. Auch der kleine Laden in meiner Schule hat kein Salz mehr, ein paar Schüler haben sich also schon eingedeckt. Verrückt. 

Wegen des möglichen Atomdesasters in Japan, fangen die Menschen im Osten Chinas wie wild damit an, Salz zu kaufen. Warum? Lest selbst:

An expert has refuted a rumor that iodized salt can help prevent people from suffering ailments that come from radiation exposure caused by Japan’s recent nuclear crisis, chinanews.com reports.

Xu Zhengqiang, director with the radioactivity monitoring center under the Ningbo environmental monitoring center, noted that the recent trend for many Chinese to buy salt in east China’s Zhejiang Province is absolutely unnecessary.

He believes that average iodine content is between 20-30 mg per kg of edible salt, and the quantity is too low to prevent radioactivity.

Xu said the most effective way against radioactivity is to take an iodine pill every day, which gives the body about 100 mg of iodine.

Current monitoring results show that China’s coastal provinces have not been affected by Japan’s nuclear crisis, and it is unnecessary for local residents to take pills at the present time.

Starting Tuesday, supermarkets in some cities saw a buying spree of salt as a rumor claimed that Japan’s nuke crisis would cause sea water pollution in China and the salt produced with such water will not be suitable for cooking.

Ich werde nachher mal in einen Supermarkt hier gehen und nachschauen, wieviel Salz die noch haben. 

(via)

Shanghai.

Shanghai.

Zwischenmeldung #1

Seit knapp zwei Wochen bin ich nun in China, letzte Woche ging es mit einer Auftaktwoche in Shanghai los, seit Samstag bin ich in Zhenjiang, meinem zu Hause für die nächsten fünf Monate. Hier werde ich an der “Zhenjiang No.1 High School” beim Deutschunterricht helfen. Es war eine sehr interessante Zeit bisher und es folgt nun eine stichwortartige Zusammenfassung der letzten Tage.

Zhenjiang ist für chinesische Verhältnisse relativ klein und hat “nur” drei Millionen Einwohner. Im Vergleich zu Shanghai ist es auch echt ein kleines Dorf. Aber trotzdem: Endlich wird es mal ein bisschen chinesischer. Hier gibts keinen Starbucks, keinen McDonald’s, etc. - sehr angenehm. Wer das im Ausland vermisst, bleibt am besten zu Hause.

Der Unterricht macht Spaß, auch wenn die Schüler noch nicht wirklich viel können, aber das wird sich jetzt schlagartig ändern. Deutsch gibt es erst seit Oktober 2010 an dieser Schule - und dafür sprechen die schon sehr ordentlich.

Eine Sache noch: Ein bisschen mulmig ist mir ja schon, obwohl Zhenjiang gute 2000 Kilometer von Fukushima entfernt ist. 

So viel erstmal von mir.

Auf gehts!

Und auf einmal ist er da, der Tag vor der Abreise. Alle Abschiedstermine sind abgehakt, der Koffer wird immer voller, die Reiseapotheke ist besorgt, das Visum klebt im Reisepass, T-Shirts und Unterhosen sind gewaschen, Handy ist aufgeladen und die Gastgeschenke sind auch gekauft.

Morgen geht es also los.

Ganze fünf Monate in Zhenjiang, China. Langsam kommt die Nervosität. Langsam kommt die Ungewissheit. Langsam kommt aber auch die Vorfreude.

Seit Mitte September weiß ich, dass ich mit kulturweit für ein halbes Jahr nach China gehen werde. Anfang März? Das dauert ja noch ewig, dachte ich. Was vielleicht auch daran lag, dass ich Mitte September noch in Kenia war. Und auf einmal ist es Mittwoch, 2. März 2011 und das Flugticket liegt ausgedruckt auf meinem Schreibtisch, gleich neben meinem Lieblings-Kugelschreiber und dem Reisepass.

Morgen geht es also los. Ich freu mich!

Gerade flatterte die Bestätigung für meinen Freiwilligendienst mit kulturweit in China in meine Inbox. Ich freue mich sehr!

Werde mir jetzt Klopapier um den Kopf binden und einen Freudentanz im Office aufführen. Da müssen die werten Kollegen kurz durch.

A ‘Straddling Bus’ Traffic Solution in China - NYTimes.com

“What do you do if your roads are congested and polluted? Try designing a vehicle that takes up no road space. And make it partly solar powered.”

"The Elephant In The Room" theme by Becca Rucker. Powered by Tumblr.